Ziele – Programm

Metten ist für mich von Kindheit an ein wunderbarer Ort, METTEN IST MEINE HEIMAT. Mit allem, was ich in den zurückliegenden Jahren gelernt, erarbeitet und an Kompetenzen gewonnen habe, möchte ich mich in den Dienst meines Heimatortes und aller Bürgerinnen und Bürger stellen. Metten ist gut aufgestellt, doch es gilt unsere Marktgemeinde zukunftsfähig weiterzuentwickeln und die künftigen Aufgaben zu meistern.

Welche Zukunftsthemen beschäftigen uns in Metten?

Hier finden Sie mein Wahlprogramm. Dieses beinhaltet Themen, die von zentraler Bedeutung für Metten sind und wurde zusammen mit meinem Kandidatenteam und in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet.

Ich möchte gerne im Dialog mit Ihnen erfahren, welche weiteren Schwerpunkte aus Ihrer Sicht von Bedeutung sind und freue mich über Themenvorschläge.

L(i)ebenswerte Marktgemeinde für Jung und Alt

Metten ist eine attraktive Marktgemeinde. Damit dies auch weiterhin so bleibt
und alle gesellschaftlichen Gruppen und Generationen hier auf Dauer leben
können und wollen, müssen wir die Interessen und Bedürfnisse der Menschen
in den Blick nehmen. Gemeinsam sind langfristige Strategien zu entwickeln, um Metten, Berg und die weiteren Ortsteile für die Zukunft fit zu machen. Der Erhalt unserer Schulen und Sportstätten, das Angebot an Kinderbetreuungsmöglichkeiten und ein attraktives Freibad werden ebenso Themen sein wie Mobilität, Barrierefreiheit und soziale Teilhabe.

#gemeinsamfürmettenundberg

Nur gemeinschaftlich können wir unsere Heimatgemeinde weiterbringen. Als künftiger Bürgermeister sehe ich daher eine meiner Hauptaufgaben, möglichst viele Menschen in Entscheidungsprozesse einzubinden. #gemeinsamfürmettenundberg – mit allen Bürgerinnen und Bürgern, den Vereinen, der Politik, der Wirtschaft und der Verwaltung – müssen wir die Aufgaben der Zukunft angehen, um die Herausforderungen auch erfolgreich meistern zu können. Ein Haus VON den Bürgern FÜR die Bürger wäre für mich eine gute Basis, um ein neues „Wir-Gefühl“ zu schaffen und die Identifikation mit unserem Heimatort weiter zu stärken.

Ortskern beleben

Im Festkalender finden sich mit dem Maibaumaufstellen in Berg und Metten, dem Michaelimarkt im September und dem Weihnachtsmarkt im Dezember seit Jahren fest verankerte Veranstaltungen am Marktplatz. Der jährliche Erfolg dieser Veranstaltungen zeigt die Akzeptanz dieser Begegnungsmöglichkeiten. Wir müssen das Leben aber noch mehr in unseren Marktplatz zurückholen. Ich werde hierfür langfristige Strategien entwickeln, aber auch kurzfristige Maßnahmen, wie weitere Sitzmöglichkeiten um den Marktbrunnen oder Veranstaltungen im Prälatengarten (z.B. in Form einer Kulturwoche), umsetzen. Für die Belebung unserer Ortsmitte ist hierbei eine Verbesserung der Gehbahnen nicht nur im Hinblick auf unsere Senioren, die auf Gehhilfen angewiesen sind, erforderlich. Hierfür werde ich mich einsetzen.

Wirtschaftsstandort weiterentwickeln

Besuch bei Schiller Automatisierungstechnik

Im Markt Metten gibt es viele erfolgreiche Unternehmen. Für mich sind diese Industriebetriebe, Dienstleister, Handwerker und Handelsbetriebe wichtige Partner. Ich werde mein Augenmerk darauf richten, dass die Rahmenbedingungen sowohl für die Arbeitnehmer, aber auch die Arbeitgeber, weiter verbessert und die Stärken der Region noch wirksamer hervorgehoben werden. Nur so kann es gelingen, neue Fachkräfte zu gewinnen bzw. bestehende in der Region zu halten. Die geplante Außenstelle der Technischen Hochschule Deggendorf bietet hier eine hervorragende Möglichkeit für die Ansiedelung von „ruhigen Gewerbebetrieben“, um unseren Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln.

Klimaschutz weiter fördern

Mit den Streuobstwiesen im Riedfeld wurde bereits eine gute Basis für den Klimaschutz vor Ort geschaffen. Der Erhalt dieser Flächen ist für mich nicht nur selbstverständlich, sondern ist weiter aufzuwerten. Schließlich sind wir auch den nachfolgenden Generationen verpflichtet, unsere wunderbare Natur und die bestehenden Ressourcen zu bewahren und dauerhaft unsere Kultur- und Landschaftsräume zu sichern. Hierfür ist nachhaltiges Handeln, sowohl von Seiten der Politik als auch der Verwaltung unerlässlich, um Metten zu einer klimaaktiven Kommune weiterzuentwickeln. Dazu gehört es u.a. Grünflächen insektenfreundlich und nachhaltig zu gestalten und zu pflegen sowie verbindliche Umweltziele für kommunale Einrichtungen zu formulieren und diese auch umzusetzen. Auch die Belange des Artenschutzabkommens werden zukünftig berücksichtigt werden.

Ehrenamt unterstützen ist Ehrensache

„Wo das Ehrenamt funktioniert, geht es der Kommune gut – und umgekehrt!“ Seit jeher engagieren sich in Metten viele Mitbürger zum Wohle unserer Marktgemeinde. Sowohl bei den Freiwilligen Feuerwehren in Berg und Metten als auch in einer Vielzahl von Vereinen und Verbänden leisten sie freiwillig und unentgeltlich u. a. wichtige Jugend-, Gesellschafts- und Integrationsarbeit. Eine Zukunftsaufgabe wird sein, die Arbeit in den Vereinen weiter gezielt zu unterstützen und die Vernetzung der Vereine untereinander zu fördern. Als aktives und langjähriges (Vorstands-) Mitglied in vielen Vereinen und Gruppierungen, ist es für mich als Bürgermeister nicht nur selbstverständlich, sondern auch eine Ehre, bei den vielen Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten persönlich dabei zu sein.

Mobilität fördern

Mobil zu sein, ist eine Grundvoraussetzung für die „gesellschaftliche Teilhabe“. Deshalb müssen wir die Anbindung von Metten, Berg und den weiteren Ortsteilen an die Kreisstadt Deggendorf weiter verbessern und neue, moderne Mobilitätskonzepte entwickeln. Mobilität bedeutet für den „Hochschul-Markt Metten“ aber auch, die zukünftigen verkehrstechnischen Herausforderungen offen anzugehen. Hierfür brauchen wir u.a. ein Fahrradkonzept, das neben den bestehenden Radwegen auch Ladestationen, Leihmöglichkeiten („Rent a Bike“) und Stellplätze beinhaltet, auch ein Verkehrskonzept für das Marktgebiet, aber auch für ausreichend geeignete Parkmöglichkeiten sorgt.

Lebenswertes Metten – Heimat und Entfaltung für alle Generationen

Aufgrund meiner beruflichen Arbeit an Schulen kenne ich sehr wohl die gestiegene Notwendigkeit der Schülerbetreuung. Daher ist es mir wichtig, dass eine kommunale Ferienbetreuung für Kinder im Grundschulalter angeboten wird. Ein Betreuungskonzept, das bereits für eine andere Kommune durch mich erstellt wurde, könnte ohne weiteres auch in Metten eingeführt werden. Selbstverständlich werden auch alle bisher am Ferienprogramm beteiligten Vereine, Verbände und Privatpersonen mit eingebunden. Obendrein möchte ich neben dem langjährigen Ferienprogramm Senioren aktiv einbinden und – in Zeiten der beruflichen Flexibilität – mehr Dienstleistungen durch Senioren fördern. Ein Seniorenbeirat soll hierzu als Schnittstelle der verschiedenen ehrenamtlichen Gruppierungen dienen und zudem das Sprachrohr der älteren Generation darstellen. Besonders wichtig ist mir hierbei, dass ebenfalls Menschen mit Behinderung in diesen Prozess mit eingebunden werden und diese dadurch in die Gesellschaft weiter integriert werden.

Mit Blick auf die Finanzen in Zukunft investieren

Um Metten auch weiterhin für Familien attraktiv zu halten, werden wir weiterhin in Kitas, Schulen, Sportstätten und Jugendarbeit investieren. Wir werden die Betreuungszeiten in den Kindertageseinrichtungen und den Schulen an den Bedürfnissen der Eltern ausrichten, aber auch bauliche Investitionen, u.a. in einen „Bürger- und Jugendtreff“, vornehmen. Bei notwendigen Investitionen dürfen wir natürlich den Blick auf die Finanzen nicht verlieren. „In die Zukunft investieren“ heißt aber auch den Hochwasserschutz am Mettenbach und an der Donau aktiv einzufordern, um so für erhöhte Sicherheit für die Bewohner in den gefährdeten Überflutungsgebieten zu sorgen.

Wohnraum verantwortungsbewusst errichten

Mit dem Beschluss, am Förderprojekt der bayerischen Staatsregierung „Innen statt Außen“ teilzunehmen, hat der Marktgemeinderat ein deutliches Zeichen für eine Innenraumentwicklung gesetzt. Wir können Wohnraum für unterschiedlichste Bedürfnisse und Lebensphasen schaffen, müssen die Innenverdichtung hierbei jedoch verantwortungsbewusst angehen.
Als Familienmensch und Vater von drei Kindern liegt mir selbstverständlich die Unterstützung von jungen Menschen und Familien am Herzen. Hierbei sind besonders auch die jungen Leute zu berücksichtigen, die bereits am Ort beheimatet sind. Die Schaffung von alternativen und neuen Eigentumsverhältnissen ist hierfür eine Möglichkeit. Als Bürgermeister werde ich mich dafür einsetzen, dass Baulücken geschlossen werden, Wohnraum möglichst bedarfsgerecht vorhanden ist und auch genutzt wird. Die Überarbeitung der Bebauungspläne werde ich als ein zentrales Thema angehen.

Sicherheit geht vor

Mit dem Geh- und Radweg auf der ehemaligen Bahntrasse besitzt Metten eine Besonderheit, um die uns viele andere Kommunen beneiden: eine sichere Verbindung von einem Ortsende zum anderen. Problematisch sind nur die Querungen im morgendlichen Berufsverkehr. Hier muss der Schutz insbesondere unseren jüngsten Verkehrsteilnehmern gelten: unseren Schulkindern. Ehrenamtliche Verkehrshelfer könnten hierfür ihren Betrag zur Sicherheit auf dem Schulweg leisten, dafür setze ich mich ein.
Die Kreisstraße DEG 2 teilt den Ortsteil Berg in zwei Teile. Mit dem Baugebiet „Berg-Süd“ sind noch mehr Bürgerinnen und Bürger auf eine sichere Überquerung angewiesen. Für mich ist wichtig, die Anbindung nach den Bedürfnissen anzupassen und verschiedene Varianten einer Querungshilfe auszuloten. Für mehr Sicherheit innerorts trägt auch ein durchgängiger Gehweg im Bereich der Hauptstraße bei.

Verwaltung bürgerfreundlich weiterentwickeln

Wir haben hervorragend ausgebildete, fachlich erfahrene, engagierte und langjährige Mitarbeitende in der kommunalen Verwaltung und den gemeindlichen Einrichtungen. Mit allen werde ich wertschätzend und zielgerichtet zusammenarbeiten. Dass wir uns hierbei an den Bedürfnissen und Problemen aller Bürgerinnen und Bürger orientieren, ist selbstverständlich. Dazu müssen Planungs- und Entscheidungsprozesse lösungsorientiert und transparent gestaltet, Maßnahmen ergebnisoffen kommuniziert und zielgerichtet umgesetzt werden. Auch die Digitalisierung der Verwaltung wird in der Zukunft weiter vorangetrieben und zum Nutzen der Bürgerinnen und Bürger eingesetzt.

All dies möchte ich durch noch mehr Bürgerbeteiligung erreichen, ohne jedoch klare und rasche Entscheidungen zu behindern/verhindern.

Denn als
BÜRGERMEISTER ZUM ANFASSEN
stehe ich für

ehrliche und kompetente Kommunalpolitik

soziales und gesellschaftliches Engagement in unserem Ort

offene und transparente Kommunikation mit allen Bürgerinnen und Bürgern